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Wie lange dauert eine Baugenehmigung?

Wie lange dauert eine baugenehmigung - Erfahren Sie, wie lange eine Baugenehmigung dauert. Aktuelle Bearbeitungszeiten, Fristen pro Bundesland und Tipps zur

14 Min. Lesezeit

Eine Baugenehmigung dauert in Deutschland typischerweise 3 bis 6 Monate. Das ist aber nur ein Richtwert, denn je nach Vorhaben, Bundesland und Qualität des Antrags kann es auch 4 Wochen bis über ein Jahr dauern.

Genau an diesem Punkt hängen viele private Bauherren fest. Die Pläne für den Anbau sind abgestimmt, die Finanzierung steht vielleicht schon, Handwerker fragen nach Terminen, aber ohne Genehmigung bewegt sich nichts. Die eigentliche Unsicherheit ist selten nur die Dauer. Sie entsteht vor allem dadurch, dass die gesetzliche Frist oft klar klingt, die Praxis im Bauamt aber anders aussieht.

Wer wissen will, wie lange dauert eine Baugenehmigung, braucht deshalb keine pauschale Antwort, sondern eine realistische Einschätzung. Entscheidend sind drei Dinge: Welches Verfahren gilt, welches Bundesland ist zuständig und wie vollständig sind die Unterlagen beim ersten Einreichen. An genau diesen Stellen entstehen die meisten Verzögerungen, und genau dort lässt sich auch am meisten Zeit sparen.

Ihre Baupläne stehen – doch wann kommt die Genehmigung?

Der Entwurf ist fertig, das Budget ist abgestimmt, vielleicht sind auch die Handwerker schon angefragt. Und dann beginnt aus Sicht vieler Bauherren der zäheste Teil des Projekts. Der Bauantrag liegt nicht mehr in Ihrer Hand, aber Ihr Zeitplan hängt plötzlich genau davon ab.

Die gesetzliche Frist und die tatsächliche Dauer einer Baugenehmigung klaffen oft deutlich auseinander. Auf dem Papier wirken wenige Monate planbar. Im Alltag entscheidet jedoch etwas anderes: Kommt Ihr Antrag vollständig und prüffähig ins Amt, oder startet das Verfahren direkt mit Rückfragen, Nachforderungen und Liegezeiten zwischen mehreren Beteiligten?

Genau dort bleibt ein großer Teil privater Bauanträge hängen. Selten scheitert es am großen Konflikt. Häufig bremsen kleine Punkte den Ablauf. Ein Planstand passt nicht zur Baubeschreibung. Eine Unterschrift fehlt. Die Abstandsflächen sind nicht eindeutig dargestellt. Oder erst im Amt wird klar, dass vorab besser eine Bauvoranfrage zur Klärung kritischer Punkte gestellt worden wäre.

Aus der Praxis lässt sich die Wartezeit meist mit drei Fragen gut einordnen:

  • Was soll gebaut werden? Ein kleiner Anbau wird anders geprüft als ein Neubau, eine Nutzungsänderung oder ein Vorhaben mit Abweichungen.
  • Wo liegt das Grundstück? Bundesland, Gemeinde und zuständiges Bauamt prägen den Ablauf stärker, als viele Bauherren anfangs erwarten.
  • Wie sauber ist der Antrag vorbereitet? Vollständige, widerspruchsfreie Unterlagen sparen oft mehr Zeit als jeder spätere Anruf im Amt.

Viele orientieren sich an der formalen Frist, planen darauf den Baustart und geraten dann unter Druck, sobald die erste Nachforderung kommt. Realistischer ist ein anderer Blick. Nicht die reine Amtsbearbeitung bestimmt den Kalender, sondern die Summe aller kleinen Verzögerungen vor und während der Prüfung.

Darum lohnt sich gute Vorbereitung doppelt. Sie verbessert nicht nur die Chancen auf eine zügige Bearbeitung. Sie macht den Ablauf auch berechenbarer. Ein digitaler Service wie AntragHeld hilft genau an den Stellen, an denen private Anträge typischerweise Zeit verlieren: bei Vollständigkeit, Plausibilität und der sauberen Zusammenstellung der Unterlagen, bevor das Amt die erste Rückfrage stellt.

Der Weg zur Baugenehmigung in 3 typischen Phasen

Sie reichen den Antrag ein, hören erst einmal wenig und fragen sich nach drei Wochen, ob im Amt überhaupt etwas passiert. Genau an diesem Punkt hilft ein realistischer Blick auf den Ablauf. Der Bearbeitungsprozess im Bauamt folgt meist drei Phasen. Wer sie kennt, kann Wartezeiten besser einordnen und erkennt früher, wo private Anträge in der Praxis hängen bleiben.

Phase 1 Unterlagen einreichen und Vollständigkeit prüfen

Am Anfang prüft das Amt nicht sofort die baurechtliche Zulässigkeit. Zuerst geht es um Verfahrensfähigkeit. Die Behörde schaut, ob die Unterlagen vollständig, unterschrieben und in sich stimmig sind.

Hier verlieren private Bauherren besonders oft Zeit. Der Grund ist selten ein grundsätzlich unzulässiges Vorhaben. Häufig fehlen kleinere, aber verfahrensrelevante Punkte. Ein Lageplan passt nicht zu den Ansichten. Abstandsflächen sind nicht eindeutig dargestellt. Eine Erklärung fehlt in der geforderten Form. Dann startet die eigentliche Prüfung oft noch gar nicht.

Für den Zeitplan ist das der erste große Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Auf dem Papier gibt es Bearbeitungsfristen. Im Alltag zählt zuerst, ob der Antrag überhaupt sauber prüfbar ist. Genau deshalb sparen gut vorbereitete Unterlagen meist mehr Zeit als spätere Nachreichungen.

Phase 2 Fachliche Prüfung und Beteiligung weiterer Stellen

Sobald der Antrag vollständig ist, beginnt die inhaltliche Prüfung. Dann geht es um Bebauungsplan, Landesbauordnung, Abstandsflächen, Stellplätze, Brandschutz, Entwässerung und je nach Vorhaben um weitere fachliche Themen.

Ab hier wird der Ablauf langsamer und für Bauherren oft unübersichtlich. Das liegt nicht an Untätigkeit, sondern an Schnittstellen. Neben dem Bauamt können Gemeinde, Fachbehörden oder andere beteiligte Stellen eingebunden werden. Jede Rückfrage läuft dann nicht mehr nur zwischen Ihnen und einer Sachbearbeitung, sondern durch mehrere Hände. Genau dort entstehen die typischen Wochenverluste.

Aus der Praxis ist das der häufigste Engpass: Unterlagen sind formal vollständig, lassen aber inhaltlich zu viel Interpretationsspielraum. Dann fragt eine Stelle nach, der Planer ergänzt, das Amt prüft erneut, eine weitere Stelle möchte eine Klarstellung. Dieser Kreislauf kostet deutlich mehr Zeit als viele Bauherren anfangs einplanen.

Praxisregel: Ein Antrag wird schneller, wenn die Unterlagen nicht nur vollständig, sondern auch eindeutig lesbar und widerspruchsfrei sind.

Bei schwierigen Grundstücken oder offenen Grundsatzfragen kann eine Bauvoranfrage zur Klärung kritischer Punkte sinnvoll sein. Sie verkürzt das Verfahren nicht automatisch. Sie verhindert aber oft den teuren Umweg über einen Bauantrag, der erst während der Prüfung an planungsrechtlichen Fragen hängen bleibt.

Phase 3 Bescheid, Auflagen und Freigabe

Am Ende steht der Bescheid. Für Bauherren ist wichtig zu verstehen, dass eine Genehmigung häufig mit Auflagen, Hinweisen oder Nebenbestimmungen verbunden ist. Die Zustimmung liegt dann vor, aber bestimmte Anforderungen müssen vor Baubeginn oder in der Ausführung beachtet werden.

Diese Phase wirkt kurz. Tatsächlich zeigt sich hier nur, wie sauber die ersten beiden Phasen gelaufen sind. Wenn bis dahin alles klar war, kommt der Bescheid meist ohne größere Schleifen. Wenn kurz vor Abschluss noch Nachweise fehlen oder Formulierungen abgestimmt werden müssen, zieht sich auch der letzte Schritt.

Woran Sie den Stand Ihres Antrags erkennen

In der Praxis steckt ein Bauantrag meist in einer dieser Situationen:

  1. Noch nicht verfahrensfähig: Unterlagen sind formal unvollständig oder widersprüchlich.
  2. In fachlicher Prüfung: Das Amt prüft das Vorhaben inhaltlich, Rückfragen sind jederzeit möglich.
  3. In Beteiligung weiterer Stellen: Externe Fachstellen oder die Gemeinde sind eingebunden.
  4. Bescheid in Vorbereitung: Die fachliche Entscheidung ist weitgehend getroffen, der formale Abschluss läuft.

Wer diesen Stand sauber einschätzt, plant realistischer. Genau hier setzt ein digitaler Service wie AntragHeld an. Er hilft vor allem vor Phase 1 und zwischen Phase 1 und 2, also dort, wo private Anträge am häufigsten festhängen: bei Vollständigkeit, Plausibilität und einer Unterlagenstruktur, mit der das Amt ohne vermeidbare Rückfragen weiterarbeiten kann.

Vereinfachtes Verfahren vs. Klassischer Bauantrag

Nicht jedes Vorhaben läuft durch dasselbe Verfahren. Für private Bauherren ist das einer der wichtigsten Unterschiede überhaupt, weil sich daran die Dauer, der Prüfumfang und das Risiko von Rückfragen hängen. Wer das falsche Bild vom Verfahren im Kopf hat, plant fast immer daneben.

Worin der praktische Unterschied liegt

Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren liegt die gesetzliche Frist oft bei nur 1 Monat, in Ländern wie Bayern kann unter bestimmten Voraussetzungen nach 4 Wochen eine stille Genehmigung eintreten. Das klassische Verfahren dauert typischerweise 3 Monate, kann sich wegen Prüfungen zu Statik, Brandschutz und Abstandsflächen sowie wegen fehlender Unterlagen aber auf bis zu 12 Monate verlängern. Eine Bauvoranfrage kann Risiken reduzieren, braucht jedoch zusätzlich 3 bis 5 Monate.

Für private Eigentümer ist das entscheidend. Ein kleiner, klarer Anbau in einem geregelten Umfeld läuft oft deutlich schlanker als eine Nutzungsänderung, ein Umbau mit Abweichungen oder ein Projekt außerhalb eindeutiger planungsrechtlicher Vorgaben. Das Amt prüft im vereinfachten Verfahren weniger umfassend. Das macht es schneller, verlagert aber auch Verantwortung stärker auf die Planungsseite.

Ein schnelles Verfahren hilft nur dann, wenn das Vorhaben auch wirklich in dieses Verfahren passt. Der Versuch, einen komplexen Fall künstlich kleinzurechnen, spart keine Zeit.

Verfahrensarten im Überblick

MerkmalVereinfachtes Verfahren (§ 63 LBO)Klassischer Bauantrag (§ 64 LBO)
Typische VorhabenEher kleinere, standardisierte VorhabenKomplexere Vorhaben, Abweichungen, höhere Prüftiefe
Gesetzliche FristOft 1 MonatTypischerweise 3 Monate
PrüfumfangReduziertUmfassender, inklusive mehr fachlicher Themen
Stille GenehmigungIn manchen Ländern möglich, z. B. nach 4 WochenIn dieser Form regelmäßig nicht der Regelfall
Risiko bei LückenRückfragen bremsen den Geschwindigkeitsvorteil sofort ausRückfragen sind eingeplant, wirken sich aber stark auf die Gesamtdauer aus
Geeignet fürEinfache, gut vorbereitete FälleVorhaben mit erhöhter Abstimmung und Unsicherheit

Was bei der Verfahrenswahl oft schiefläuft

Viele Bauherren konzentrieren sich zuerst auf die Frage, welches Verfahren schneller ist. Praktischer ist die umgekehrte Denke: Welches Verfahren ist für dieses konkrete Vorhaben belastbar? Wer etwa eine Nutzungsänderung mit sensiblen Fragen zur Zulässigkeit plant, sollte nicht nur auf die kürzeste Frist schauen, sondern auf die Wahrscheinlichkeit störungsfreier Prüfung.

Hilfreich ist eine frühe Vorprüfung mit drei Leitfragen:

  • Passt das Vorhaben eindeutig in die planungsrechtliche Situation?
  • Sind Fachthemen wie Brandschutz oder Abstandsflächen unkritisch?
  • Ist die Dokumentation so klar, dass das Amt wenig auslegen muss?

Wenn mindestens einer dieser Punkte wackelt, ist eine vorgeschaltete Klärung oft klüger als ein vorschnell eingereichter Antrag. Zeitverlust entsteht selten durch einen sauber geplanten Zwischenschritt. Zeitverlust entsteht meist durch Korrekturen im laufenden Verfahren.

Die häufigsten Gründe für Verzögerungen beim Bauantrag

Gesetzliche Fristen klingen ordentlich. In der Praxis werden sie oft von denselben wenigen Problemen ausgebremst. Wer diese Engpässe kennt, kann die eigene Planung viel besser absichern.

Bundesweit zielen Behörden zwar auf drei Monate Bearbeitungszeit ab, doch hohes Bauaufkommen ohne passende Personalausstattung führt laut Daten auch zu Verzögerungen von bis zu 10 Monaten. Gleichzeitig zeigen hessische Daten aus 2004 bis 2006, dass effiziente Landkreise wie Gießen im vereinfachten Verfahren nur 23 Tage brauchten und damit deutlich schneller waren als der hessische Durchschnitt von über 50 Tagen (IHK-Auswertung zu regionalen Bearbeitungszeiten und Verwaltungsunterschieden).

Unterlagenfehler stoppen das Verfahren sofort

Der häufigste Bremsklotz ist nicht das komplizierte Bauamt, sondern ein Antrag, der formal oder fachlich nicht sauber vorbereitet ist. Sobald Pläne, Formulare und Nachweise nicht deckungsgleich sind, beginnt das bekannte Pingpong. Das Amt fragt nach, die Planung wird angepasst, Unterlagen werden erneut geprüft.

Was funktioniert:

  • Früh vollständig arbeiten: Nicht erst einreichen und dann auf Nachforderungen hoffen.
  • Alle Unterlagen gegeneinander prüfen: Maße, Flächen, Nutzung und Bezeichnungen müssen überall gleich sein.
  • Auf die Einreichlogik achten: Ein guter Antrag beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden.

Was nicht funktioniert, ist der Gedanke, Kleinigkeiten könne das Amt schon “mitdenken”. Genau das tut es im Regelfall nicht.

Mehrere beteiligte Stellen verlängern die Schleife

Private Bauherren unterschätzen oft, wie stark zusätzliche Beteiligungen die Dauer verlängern. Sobald weitere Ämter oder Fachstellen Stellung nehmen müssen, hängt der Fortschritt nicht mehr an einer einzigen Sachbearbeitung. Aus einem linearen Ablauf wird ein Abstimmungsprozess.

Besonders anfällig sind Vorhaben mit Besonderheiten bei Nutzung, Lage oder Schutzthemen. Dann genügt schon eine unklare Darstellung, damit die Rückfrage nicht nur vom Bauamt, sondern aus mehreren Richtungen kommt.

Wenn mehrere Stellen beteiligt sind, spart nicht die schnellste Antwort Zeit, sondern die eindeutigste Vorlage.

Auslastung im Amt lässt sich nicht steuern, die Antragqualität schon

Personalmangel, Vertretungen, Urlaubszeiten und hoher Eingangsdruck lassen sich von Bauherren nicht beeinflussen. Der eigene Hebel liegt deshalb fast immer in der Vorbereitung. Ein sauber strukturierter Antrag ist leichter zu prüfen als ein Sammelpaket mit offenen Punkten.

Drei praktische Gegenmittel helfen fast immer:

  1. Früh prüfen, welches Verfahren tatsächlich passt.
  2. Fachplaner nicht erst nach Einreichung einschalten.
  3. Rückfragen antizipieren und im Antrag schon beantworten.

Der Unterschied zeigt sich oft nicht in Tagen, sondern darin, ob ein Antrag in einem Zug geprüft werden kann oder mehrfach aus dem Bearbeitungsfluss fällt.

Ihre Checkliste für einen schnelleren Bauantrag

Ein schnelleres Verfahren beginnt lange vor dem Eingangsstempel. Der eigentliche Hebel liegt in der Vorbereitung. Wer geordnet vorgeht, spart selten nur Papierarbeit, sondern oft ganze Schleifen im Amt.

Vor dem Einreichen klären

Die beste Checkliste ist nicht die längste, sondern die, die typische Fehler verhindert. Für private Vorhaben haben sich diese Schritte bewährt:

  • Verfahrensart prüfen: Zuerst klären, ob ein vereinfachtes Verfahren realistisch ist oder ob ein klassischer Bauantrag nötig wird.
  • Planungsrecht lesen lassen: Bebauungsplan, Abstandsflächen und Nutzung sollten nicht nur grob verstanden, sondern konkret auf das eigene Vorhaben bezogen werden.
  • Unterlagen früh beschaffen: Lagepläne, Auszüge und technische Nachweise kosten oft mehr Zeit als erwartet.
  • Fachthemen vorziehen: Statik, Brandschutz oder besondere Nutzungsfragen sollten vor Einreichung geklärt sein, nicht erst danach.
  • Nachbarschaft nicht ignorieren: Ein frühes Gespräch ersetzt keine formale Prüfung, verhindert aber unnötige Überraschungen.

Wer zusätzliche Orientierung zur Vorbereitung sucht, findet in den Best Practices für einen Bauantrag eine gute Arbeitsgrundlage.

Bei der Abgabe nichts offenlassen

Viele Anträge wirken beim Einreichen vollständig und sind es in der Praxis doch nicht. Deshalb lohnt sich ein letzter systematischer Check direkt vor Abgabe.

Eine einfache Prüfreihenfolge hilft:

PrüffeldWorum es geht
FormulareSind alle Unterschriften und Pflichtangaben vorhanden?
ZeichnungenStimmen Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Flächen zusammen?
NachweiseLiegen die erforderlichen fachlichen Unterlagen in passender Form vor?
BeschriftungSind Nutzung, Räume und Bauteile eindeutig bezeichnet?

Wichtiger als Tempo ist Widerspruchsfreiheit. Ein Antrag darf knapp sein, aber er darf nicht unklar sein.

Ein kurzer visueller Überblick hilft vielen Bauherren zusätzlich, die Logik des Ablaufs besser einzuordnen:

Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Im Alltag bewähren sich vor allem drei Routinen:

  • Eine finale Dokumentenliste führen: Nicht im Kopf, sondern schriftlich.
  • Dateien sauber benennen: Das wirkt banal, verhindert aber Rückfragen und Verwechslungen.
  • Einen Ansprechpartner bündeln: Wenn alle Rückfragen über dieselbe Stelle laufen, geht weniger verloren.

Ein Bauantrag wird nicht schneller, weil mehr Menschen gleichzeitig daran arbeiten. Er wird schneller, wenn die Unterlagen logisch, vollständig und eindeutig sind.

Wann sich ein digitaler Service wie AntragHeld lohnt

Nicht jeder private Bauherr braucht externe Unterstützung. Wer ein sehr simples Vorhaben hat, gute Planungspartner an Bord und Zeit für die Koordination mitbringt, kann den Prozess gut begleiten. Sobald aber Unterlagen beschafft, Nachweise abgestimmt und Rückfragen sauber beantwortet werden müssen, kippt die Sache schnell in einen zweiten Nebenjob.

Für wen externe Unterstützung sinnvoll ist

Digitale Plattformen und erfahrene Architekten können die Vorbereitungszeit auf 14 bis 21 Tage reduzieren. Fehlerfreie Unterlagen vermeiden Nachforderungen, die 50 bis 70 Prozent der Verzögerungen verursachen können. Für einen Service wie AntragHeld werden 10 bis 15 Werktage für die Antragserstellung genannt, außerdem über 600 erfolgreich umgesetzte Projekte und eine mögliche Reduktion der Gesamtdauer um 40 bis 60 Prozent (Einordnung digitaler Vorbereitung und Bearbeitungsverkürzung).

Besonders sinnvoll ist das bei Vorhaben, die für Eigentümer zwar klein wirken, aber in der Genehmigung heikel sind. Typische Beispiele sind Nutzungsänderungen, Umbauten im Bestand oder Projekte mit mehreren fehlenden Ausgangsunterlagen. Dort spart professionelle Vorbereitung weniger durch “Tempo” als durch das Vermeiden von Leerlauf.

Was digital besser funktioniert als Papier und E-Mail-Pingpong

Ein digital organisierter Prozess hat vor allem drei Vorteile:

  • Unterlagenbeschaffung läuft geordnet: Fehlende Dokumente werden systematisch identifiziert und nachgezogen.
  • Die Einreichung wird konsistent: Zeichnungen, Formulare und Nachweise sprechen dieselbe Sprache.
  • Rückfragen lassen sich sauber beantworten: Statt improvisierter Nachreichungen entsteht eine nachvollziehbare Kommunikation.

Wer die wirtschaftliche Seite besser einordnen möchte, kann die Kosten eines Architekten für den Bauantrag als Vergleichsmaßstab heranziehen. Gerade bei privaten Projekten geht es selten nur um Honorar. Es geht darum, ob Wochen oder Monate durch vermeidbare Schleifen verloren gehen.

Häufig gestellte Fragen zur Dauer von Baugenehmigungen

Was passiert, wenn die Behörde die Frist überschreitet

Das hängt vom Verfahren und vom Bundesland ab. Im vereinfachten Verfahren kann unter bestimmten Voraussetzungen eine stille Genehmigung nach 4 Wochen greifen. Im klassischen Verfahren ist eine Fristüberschreitung dagegen nicht automatisch gleichbedeutend mit einer Genehmigung. Praktisch heißt das: Erst prüfen lassen, welche Rechtslage im konkreten Fall gilt, bevor aus Schweigen eine falsche Sicherheit abgeleitet wird.

Wie lange eine Genehmigung gilt

Die Gültigkeit variiert je nach Landesrecht. In den vorliegenden Praxisdaten wird eine Gültigkeit von 1 bis 4 Jahren je Bundesland genannt. Für Bauherren ist wichtiger als die exakte Zahl ein anderer Punkt: Wenn sich der Baustart verschiebt, sollte eine Verlängerung frühzeitig geprüft werden, nicht erst kurz vor Fristablauf.

Darf vor der Genehmigung schon begonnen werden

Im Regelfall nein. Ohne wirksame Genehmigung oder ohne rechtssichere Freigabewirkung sollte nicht gebaut werden. Das gilt auch dann, wenn bereits viel Geld in Planung, Material oder Terminierung geflossen ist. Der vermeintliche Zeitgewinn wird sonst schnell teurer als jede Wartezeit.

Lohnt sich eine Bauvoranfrage trotz zusätzlicher Zeit

Ja, wenn eine Grundsatzfrage offen ist. Das betrifft oft Nutzungsänderungen, planungsrechtlich unklare Grundstücke oder Vorhaben mit möglicher Abweichung. Die Bauvoranfrage kostet Zeit, kann aber verhindern, dass ein kompletter Bauantrag später an einem einzigen Streitpunkt scheitert.

Kann ein privater Bauherr die Bearbeitung selbst beschleunigen

Nicht die Bearbeitung im Amt selbst. Beschleunigt werden kann aber die Phase davor und die Zahl der Rückfragen danach. Genau dort entsteht in der Praxis der größte Unterschied zwischen einem Antrag, der durchläuft, und einem Antrag, der immer wieder liegen bleibt.

Wer den Bauantrag nicht dem Zufall überlassen möchte, kann die Vorbereitung an ein spezialisiertes Team abgeben. Die AntragHeld GmbH unterstützt private Bauherren deutschlandweit bei Bauvorprüfung, Nutzungsänderung und vollständigem Bauantrag, digital, strukturiert und mit festangestellten Architekten und Ingenieuren. Das spart vor allem dort Zeit, wo die meisten Verfahren hängenbleiben: bei fehlenden Unterlagen, unklaren Plänen und zäher Kommunikation mit dem Bauamt.

Lassen Sie den Bauantrag nicht ihr Projekt aufhalten!

FAQ

Häufig gestellte Fragen

  • Nein, unser eigenes Team von festangestellten Architekten & Ingenieuren steht Ihnen von Anfang bis Ende mit Rat und Tat zur Seite.
  • Generell gilt: Je mehr Unterlagen Sie uns zur Verfügung stellen können, desto besser. Mit Bestandszeichnungen wie Grundriss, Schnitt und Ansicht und Angaben zu Ihrem Grundstück erstellen wir die Unterlagen für Ihren Bauantrag.

  • Wir sind Spezialisten für die Erstellung von Bauanträgen und konzentrieren uns ausschließlich darauf (über 200 Projekte). Dadurch können wir Sie schneller und zuverlässiger zu Ihrer Baugenehmigung bringen. Ganz zu schweigen von unseren wettbewerbsfähigen Preisen und unserem hervorragenden Kundenservice!
  • Wenn Sie eine Baugenehmigung benötigen, brauchen Sie einen qualifizierten Architekten oder Ingenieur, der den Antrag stellt. Nicht für alle Projekte ist jedoch eine Baugenehmigung erforderlich: Wenden Sie sich an uns, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Projekt eine Genehmigung benötigt. Die erste Beratung ist kostenlos!
  • Ein erstes, unverbindliches Videogespräch können Sie mit AntragHeld kostenlos führen. Erstellen Sie einfach ein Angebot über „Jetzt Angebot Erstellen“ und Sie erhalten die Möglichkeit, ein Gespräch zu buchen.
  • Wir bemühen uns um eine wettbewerbsfähige und transparente Preisgestaltung, die sich nach dem Arbeitsaufwand für jedes Projekt richtet. Dieser Preis liegt normalerweise zwischen 1500 - 2500 Euro. Um den genauen Preis für Ihr Projekt zu erfahren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Jetzt Angebot erstellen“ auf unserer Website.
  • Egal wo Sie sind – wir bringen Ihren Bauantrag sicher ans Ziel. Dank unseres digitalen Prozesses ist der Bauantragservice von AntragHeld in ganz Deutschland verfügbar.
  • Unser Verfahren sieht folgendermaßen aus:

    1. Geben Sie die grundlegenden Angaben zu Ihrem Projekt über das Tool „Jetzt Angebot erstellen“ auf unserer Website ein. Nach dem Absenden erhalten Sie innerhalb weniger Sekunden automatisch Ihr Angebot.
    2. In einem 15-minütigen, unverbindlichen Videogespräch klären wir alle Einzelheiten Ihres Projekts und unseres Angebots. Anschließend können Sie Ihr Angebot unterschreiben und wir können gemeinsam loslegen.
    3. Alles was Sie nun noch tun müssen, ist uns die Bestandsunterlagen und die Vollmacht für die Kommunikation mit der Baubehörde zusenden. Den Rest erledigen wir.
    4. Wenn nicht anders vereinbart, erstellen wir innerhalb von 7 Tagen Ihren vollständigen Bauantrag und Sie erhalten die Unterlagen zur Prüfung. Mit Ihrer Freigabe ist der Bauantrag startklar und kann von uns eingereicht werden.
    5. Wir reichen Ihren Bauantrag ein und übernehmen die gesamte Kommunikation mit der Baubehörde bei Rückfragen oder Nachforderungen.